Der deutsche Lehrerpreis 2019: Unterricht innovativ

wurde am 18. November in Berlin verliehen. Aus über 5.400 Einreichungen überzeugten mit den Plätzen 1 und 3 zwei kreative, digitale Konzepte. Dies zeigt, dass sich der Mut zur Entwicklung kreativer Unterrichtsprojekte mit digitalen Medien auszahlt. Neben den Preisgeldern von 5.000 € (Platz 1) und 2.000 € (Platz 3) sorgen solche Ideen allen voran für eine gesteigerte Motivation der Schülerinnen und Schüler.

Die Lehrer der Realschulen in Pfuhl und Neunburg setzten für den Mathematikunterricht das „Flipped-Classroom-Konzept“ um. Dabei wurden innerhalb eines Kurses Erklärvideos für alle Themengebiete der 5. Klasse entwickelt und den Schulen zur Verfügung gestellt. Schüler*innen können so den Unterrichtsstoff zuhause im eigenen Lerntempo nachvollziehen, der dann wiederum in der Schule vertiefend erprobt werden kann. Zum Artikel des Bayerischen Realschullehrerverbandes

Platz 3 ging an zwei Lehrerinnen vom Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn b. Freising, die mit ihrem Projekt „Schüler als Prosumer“ überzeugten. Dabei erarbeiten Schüler*innengruppen kooperativ digitale Inhalte für den Fremdsprachenunterricht. Kreative Formate wie Comicstrips und eigene (Erklär-)Filme stehen bei der aktiven und damit nicht nur konsumierenden Medienarbeit im Fokus. Vollständiger Artikel der Schule